Systemische Familientherapie


Als systemische Familientherapeutin arbeite ich nach einem Konzept, das sich aus verschiedenen Theorien und Methoden zusammensetzt und dadurch eine ganzheitliche Sicht auf den Menschen in der Krise ermöglicht.

In der systemischen Familientherapie wird das Individuum immer im sozialen Kontext mit Partner, Familie, Gruppen, Kollegen, etc. gesehen. Sie betrachtet die Familie oder Gruppe als einen lebendigen Organismus. Die Systemtheorie geht davon aus, dass Probleme oder Verhaltensauffälligkeiten nicht bloß als Eigenschaften einzelner Personen zu sehen sind. Das auffällige Verhalten wird als Hinweis auf noch ungelöste soziale Konflikte gesehen. Dabei wird das Problem als die zur Zeit bestmögliche Lösung für das System angesehen.
 
Was in früheren Zusammenhängen einmal sinnvoll war, stellt heute einen Reibungspunkt dar.

Die systemische Familientherapie ermöglicht einen Prozess in Gang zu setzen, bei dem gefühlsblockierende und entwicklungshemmende Muster unterbrochen werden können. Die Entdeckung noch verborgener, aber schon vorhandener Lösungen wird initiiert und ihre Umsetzung begleitet. Dabei werden die Ressourcen aller Beteiligten des Systems aktiviert und in den Veränderungsprozess einbezogen.

Der systemische Blick fokussiert die Fähigkeiten der Menschen, nicht die Schwächen.

Die systemische Theorie geht davon aus, dass jeder Mensch, der sich in einer Krise oder in einer momentan ausweglosen Situation befindet, die Fähigkeit besitzt, diese zu bewältigen.